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Hilfe & Anleitungen

Antworten auf häufige Fragen zu pgday — von Beitritt bis Analytics.

Lead-Pool

Der Lead-Pool ist eine gemeinsame Sammlung vorab geladener Kontakte für den Event-Tag. Teilnehmer claimen Pool-Leads und arbeiten sie der Reihe nach ab — so geht keine Gelegenheit verloren und niemand ruft denselben Kontakt doppelt an.

Gesamtzahl, Suche und Spalten

Die Kopfzeile zeigt die Gesamtzahl der verfügbaren Kontakte im aktuellen Event-/Space-Bereich. Daneben steht, wie viele Kontakte bereits geladen sind und wie viele Treffer die aktuellen Filter ergeben. Suche sowie Besitzer-, AM- und Herstellerfilter berücksichtigen den gesamten zugänglichen Pool. Weitere 50 laden lädt die nächste Seite; Alle laden lädt alle verbleibenden Treffer.

In der Standardansicht werden Branche und Besitzer ausgeblendet, wenn die gesamte ausgewählte Liste dort keine Daten enthält. Bearbeiter bleibt sichtbar, Status steht ganz rechts. Eigene Spaltenauswahlen bleiben erhalten; mit Zurücksetzen kehrst du zur automatischen Standardansicht zurück.

Was ist der Lead-Pool?

Vorab geladene Kontakte, die zentral bereitstehen. Statt dass jeder seine eigene Liste mitbringt, greifen alle auf denselben Pool zu und ziehen sich Leads heraus, sobald sie frei sind.

Spaces und Events

Wenn Spaces aktiv sind, gehört jeder Lead-Pool zu einem Space. Wechsle den Space in der Kopfzeile, um die Listen und Einträge dieses Space zu sehen.

Auf dem Event-Dashboard kannst du eine Liste oder einen Import nur an dieses Event binden — oder space-weit lassen, sodass sie für alle Events im gleichen Space sichtbar ist. Mehr zu Spaces unter Spaces & Partner.

Import

Lade Kontakte als CSV hoch — entweder unter Einstellungen → Daten → Lead-Pool oder direkt vom Event-Dashboard. Die KI-Spaltenzuordnung (Growth/Pro) erkennt Spalten wie Name, Firma oder E-Mail automatisch und schlägt die passende Zuordnung vor, die du vor dem Import noch prüfen kannst.

Freigabe & Sichtbarkeit

Beim Import legst du fest, wer die Liste sieht — z. B. „Alle im Space (Partner + Hersteller)“. Geteilte Leads sind dann für alle Mitglieder im Space sichtbar, inklusive Gast-Hersteller mit Space-Zugang.

Relevanz statt Sperre: Welche Leads für dich wichtig sind, filterst du über Partner-AM, Hersteller-AM oder Meine Accounts in der Pool-Tabelle — nicht über eine versteckte Besitzer-Zuweisung.

Besitzer beim Import (optional)

Optional kannst du beim CSV-Import eine Besitzer-Spalte mappen (z. B. aus Lusha). Standard ist „Nicht zugewiesen“ — empfohlen für gemeinsame Partner/Hersteller-Listen. Ein fester Besitzer schränkt nur noch das Claimen bei privaten Listen ein, nicht mehr die Sichtbarkeit geteilter Leads.

Event Admins sehen beim Import und in der Pool-Tabelle alle Spaces der Organisation, damit hochgeladene Listen nicht am aktiven Space-Filter hängen bleiben.

Claimen & Abarbeiten

Teilnehmer claimen sich Leads aus dem Pool und bearbeiten sie. Jeder Lead durchläuft dabei klare Status:

  1. Verfügbar — frei und für alle sichtbar (sofern kein fester Besitzer gesetzt ist).
  2. Geclaimt — einem Teilnehmer zugewiesen, der gerade daran arbeitet.
  3. Erledigt oder nicht erreicht — abgeschlossen, mit Ergebnis.

Wiedervorlage: Wenn ein Kontakt als „nicht erreicht“ markiert wird, landet er wieder in der Warteschlange. In der Spalte Bearbeiter bleibt sichtbar, wer zuletzt versucht hat, den Kontakt zu erreichen — jeder Teilnehmer kann die Wiedervorlage danach erneut claimen.

Erledigte Leads kannst du mit Erneut bearbeiten wieder öffnen, um z. B. einen weiteren Anruf zu protokollieren. Der Eintrag wird dabei erneut geclaimt und das Lead-Formular öffnet sich mit den Pool-Daten.

So bleibt jederzeit transparent, welche Kontakte noch offen sind.

Export

Game Master und Admins können den aktuell gefilterten Lead-Pool als CSV exportieren (Toolbar in der Pool-Tabelle). Der Export berücksichtigt den aktiven Space, den Event-Filter und die Listenauswahl — du bekommst also genau die Daten, die gerade angezeigt werden.

Optional

Der Pool ist keine Pflicht. Teams können weiterhin nur ihre eigenen Leads erfassen — wie das funktioniert, steht unter Dashboard & Leads.

Account-Teams

Accounts gehören zu genau einer Organisation und einem Space. Event- und Listenansichten zeigen die Accounts ihrer sichtbaren Kontakte. Teilnehmer mit Leserechten können die gemeinsamen Firmen- und Teaminformationen ansehen, aber nicht bearbeiten. Schlägt eine Account- und Teamzuordnung fehl, werden ihre Änderungen gemeinsam zurückgerollt.

Fasse Kontakte zu Accounts (Firmen) zusammen und gib jedem Account ein festes Team-Paar: einen Partner-AM und einen Hersteller-AM. Jeder sieht so zu jedem Kontakt sein Gegenstück — „mit wem rede ich auf der anderen Seite?“ — in beide Richtungen und listenübergreifend.

Öffne Verwalten in der Pool-Werkzeugleiste:

  • Datensätze — Kontakte auswählen, dann Account & Team zuweisen: bestehenden Account wählen oder neu anlegen (Default-Name = häufigste Firma) und Partner-AM-/Hersteller-AM-Label setzen. Nach Account Manager filtern oder Meine Accounts umschalten. Hier auch Status, Liste, Temperatur oder Notiz per Sammelbearbeitung ändern.
  • Accounts — die Portfolio-Sicht: jeder Account mit Team, Kontaktanzahl und Notiz.
  • Importe und Löschfristen — Importe rückgängig machen; die Aufbewahrung hochgeladener Listen verwalten (siehe unten).

Aufbewahrung & automatische Löschung

Personenbezogene Kontaktdaten im Lead-Pool werden automatisch gelöscht, damit ihr keine Daten länger speichert als nötig. Für jede hochgeladene Liste wählen Game Master und Admins 30 oder 60 Tage. Die Frist startet mit dem ersten erfolgreichen Lead-Upload; weitere Importe setzen sie nicht zurück.

Event-Pools (Dashboard eines Events)

Bei Event-Listen gelten zwei Grenzen: die gewählte Listenfrist ab dem ersten Upload und zusätzlich die feste Event-Datenschutzfrist. Sobald das Event beendet oder archiviert wird, werden Pool-Leads und zugehörige Kontaktdaten spätestens 30 Tage später automatisch und sicher gelöscht. Das frühere Datum gewinnt.

  • Unter Verwalten → Löschfristen siehst du immer ein konkretes (voraussichtliches) Löschdatum — berechnet aus dem geplanten Event-Ende oder, falls nicht gesetzt, dem Event-Start plus 30 Tage.
  • Nach dem Beenden des Events wird das Datum auf den tatsächlichen Zeitpunkt (Beenden-Markierung + 30 Tage) aktualisiert.
  • Die Listenfrist kann um den gewählten Zeitraum verlängert werden; die feste Event-Frist lässt sich aus Datenschutzgründen nicht verschieben.

Organisationweite Listen

Auch Listen ohne Event-Bindung werden nach der gewählten Frist von 30 oder 60 Tagen gelöscht. Unter Einstellungen → Lead-Pool stellst du den Zeitraum für die Organisation ein. Unter Verwalten → Löschfristen kann die Frist um denselben Zeitraum verlängert werden.

Details zur Datenverarbeitung: Datenschutz.

Blende über die Spaltenauswahl die Spalten Partner-AM und Hersteller-AM ein, um das Gegenstück direkt in der Zeile zu sehen. Beim Import einer Lusha-CSV kannst du eine Partner-AM- und eine Hersteller-AM-Spalte zuordnen, um Accounts anzulegen und das Team automatisch zuzuweisen.

Du bearbeitest deine eigenen Uploads; Game Master und Admins verwalten alle.

KI-Normalisierung und Wiederaufnahme

Die optionale KI-Normalisierung verarbeitet bis zu 10.000 Zeilen in größenabhängigen Paketen, höchstens 200 Pakete pro Lauf. Große Zellen können diese Kapazität reduzieren. Die Anzeige zählt nur bestätigte und gespeicherte Zeilen. Ein neues KI-Paket verbraucht einen Versuch aus dem gemeinsamen Monatsbudget; bereits bestätigte Pakete werden beim Fortsetzen nicht erneut bezahlt.

Schließe den Dialog und öffne ihn im selben Browser-Tab erneut, um Normalisierung fortsetzen zu wählen. Entwurf und Fortschritt gehören zum aktuellen Benutzer, zur Organisation und zum Space/Event. Änderungen an Datei, Spaltenzuordnung oder Event-Bindung verwerfen den bisherigen Normalisierungsstand. Ergebnisse, deren Empfang noch nicht lokal bestätigt ist, bleiben serverseitig höchstens zwei Stunden abrufbar; ein Lauf endet spätestens nach 24 Stunden.

Bei einem unklaren Ergebnis oder abgelaufenen Lauf gibt es keinen automatischen neuen kostenpflichtigen Versuch. Du kannst die KI ausschalten und ausdrücklich die Originaldaten ohne KI importieren. Während der Normalisierung ist der Import gesperrt; teilweise normalisierte Daten werden nicht importiert. Wenn der Browser den Fortschritt nicht speichern kann, pausiert die KI-Verarbeitung.

Bei einer nicht bestätigten Account-Team-Zuordnung nennt das Importergebnis die betroffenen Firmen. Die bestätigten Leads bleiben importiert; prüfe und korrigiere die Zuordnungen unter Verwalten → Datensätze. Geht die Serverantwort beim Speichern von Leads verloren, zeigt der Import die unbestätigte Anzahl an und stoppt. Prüfe dann die Import-Historie, bevor du fortfährst, und lade dieselbe Datei nicht erneut hoch. Möglicherweise gespeicherte Kontakte und ihr Import werden zur Prüfung behalten.

Ältere Accounts zuordnen

Admins und Game Master sehen unter Einstellungen → Lead-Pool → Account-Zuordnung prüfen ältere Accounts ohne eindeutige Zuordnung. Bestehende Partner- und Hersteller-AM-Labels helfen bei der Auswahl. Wähle für jeden Account bewusst den passenden Space oder Organisation und klicke auf Zuordnung übernehmen. Die Labels bleiben erhalten; nach der Zuordnung gelten die Zugriffsrechte des gewählten Bereichs.

Accounts mit verknüpften Kontakten sind für diese Aktion gesperrt und müssen gesondert geprüft werden. Eine bestätigte Zuordnung kann hier nicht mehr geändert werden. Bei einem unklaren Speicherergebnis lade die Liste neu und prüfe den aktuellen Stand, bevor du erneut speicherst.